In Sibirien wurden Temperaturen von −67,8 °C im Winter und +38,0 °C im Sommer gemessen – ein Unterschied von mehr als 100 Grad.
Hintergrund: Sibirien ist für einige der extremsten Temperaturunterschiede der Erde bekannt. Besonders eindrücklich ist Werchojansk im Nordosten Russlands: Dort wurden im Februar 1892 Temperaturen von −67,8 °C gemessen.
Am selben Ort registrierte eine Wetterstation am 20. Juni 2020 während einer aussergewöhnlichen Hitzewelle sogar +38,0 °C. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) bestätigte diesen Wert als Temperaturrekord für die Region nördlich des Polarkreises.
Zwischen den dokumentierten Extremwerten liegen damit mehr als 105 Grad Celsius. Ursache für solche enormen Schwankungen ist vor allem das stark kontinentale Klima: Weit entfernt vom ausgleichenden Einfluss grosser Ozeane können die Winter extrem kalt und die Sommer überraschend heiss werden.
Quelle:
World Meteorological Organization (WMO) – Records of Weather and Climate Extremes
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen