Rund ein Viertel der schwedischen Bevölkerung trägt einen Nachnamen, der auf „-son“ endet. Eine offizielle Auswertung zählte knapp 2,7 Millionen Menschen mit solchen Namen.
Hintergrund: Namen wie Andersson, Johansson, Karlsson oder Nilsson gehören zu den bekanntesten schwedischen Nachnamen. Die Endung „-son“ bedeutet tatsächlich „Sohn“ und geht auf die traditionelle patronymische Namensgebung zurück.
Früher war der Nachname kein unveränderlicher Familienname. Hiess ein Vater beispielsweise Hans Anders, konnte sein Sohn Hansson und seine Tochter Hansdotter genannt werden. Der Name orientierte sich also am Vornamen des Vaters und konnte sich mit jeder Generation verändern.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging Schweden zunehmend zu festen, vererbbaren Familiennamen über. Viele der damaligen „-son“-Namen wurden dabei einfach beibehalten. Deshalb sind sie bis heute aussergewöhnlich häufig.
Die schwedische Statistikbehörde SCB ermittelte 2015 knapp 2,7 Millionen Einwohner mit einem Nachnamen auf „-son“. Das entsprach damals rund 27 Prozent der Bevölkerung – also eher etwas mehr als einem Viertel als einem Drittel.
Quelle:
Statistics Sweden (SCB) – De naturliga efternamnen
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